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Adipositas – Gift für die Seele

Adipositas – Gift für die Seele

In den Industrienationen steigt die Krankheitshäufigkeit für Adipositas in den letzten Jahren immer weiter an. Waren im Jahr 1985 noch 16,2% der Bevölkerung betroffen, erhöhte sich der Anteil auf 16,2% bei den Männern und 22,5% bei den Frauen (2002). Und der Negativtrend geht weiter. Zurückzuführen ist diese Entwicklung unter anderem auf den ungesunden Lebensstil der Industrienationen, der mit Bewegungsmangel, und Fehlernährung einhergeht. Wenn bei Jugendlichen schon Übergewicht besteht, hat dies einen großen – meist negativen – Einfluss auf die weitere psychische Entwicklung des Heranwachsenden. Mehrfach ist der Zusammenhang zwischen Adipositas und erhöhtem Depressionsrisiko belegt worden. Weitgehend unabhängig vom kulturellen Einfluss und ethnischer Herkunft beeinträchtigt Adipositas massiv die Lebensqualität, welche additiv das physische, emotionale und soziale subjektive Wohlbefinden erfasst.

Adipöse Kinder und Jugendliche werden oft Opfer von Hänseleien. Dabei sind Frauen und Mädchen schwerer als Männer von den negativen Konsequenzen des Übergewichts betroffen.