
Vom Zweifel zum Zwang
Menschen mit Zwangserkrankungen versuchen, sich und andere zu schützen. Sie sind dabei kompromisslos in ihrer Fürsorge anderen gegenüber. Es darf keinen Zweifel geben. Der Zweifel ist der Nährboden, auf dem sich der Zwang entwickelt oder bestehen bleibt.
Mögliche Zwangsgedanken und -handlungen:
- „Kann ich mir trauen oder könnte ich versehentlich jemanden schaden?“
- „Ich könnte jemanden mit HIV anstecken (obwohl ich es nicht habe), daher wasche ich mir stundenlang die Hände.“
- „Ich könnte jemanden aus Versehen überfahren haben, ohne es zu merken. Daher kontrolliere ich besser mehrfach den Unterboden des Autos.“
- „Ich will diese Gedanken nicht, aber sie drängen sich mir auf?“
Zwangserkrankungen schränken das Leben massiv ein. Sie bedürfen häufig einer Behandlungsintensität, die in der ambulanten Psychotherapie nicht ermöglicht werden kann.
Effektive Therapien können das Leid deutlich vermindern. Wir haben viel Erfahrung in der Behandlung von Zwangserkrankungen und helfen Ihnen, diese Gedanken und Handlungen besser zu kontrollieren.