
Es gibt kein Leben ohne Angst
Angst hilft, Gefahren zu erkennen und schnell zu reagieren. Bei Angst schüttet der Körper Stresshormone aus, beschleunigt die Atmung und den Herzschlag und spannt die Muskulatur an, um gefährliche Situationen unbeschadet zu überstehen.
Wenn wir uns fürchten, sind wir vorsichtig, achten auf Vorzeichen einer Gefahr und versuchen, gefährlichen Situationen auszuweichen. Das hat die Natur gut eingerichtet. Angst kann aber zu einem großen Problem werden.
Man spricht von krankhaften Ängsten:
- wenn Angst in Situationen auftritt, in denen keine Gefahr droht
- wenn Menschen sich aus ihren Befürchtungen nicht mehr lösen können
- Angst immer wieder in einer Intensität auftritt, die kaum auszuhalten ist,
- sehr viele Vorsorgemaßnahmen getroffen werden, die zu einer Einschränkung der (Bewegungs-)Freiheit führen
Angststörungen behandeln
Menschen mit diesen Angststörungen stecken in einem Kreislauf, den sie alleine nicht durchbrechen können. Sie befinden sich häufig in einem Teufelskreis, in dem heftige Ängste dazu führen, verschiedene Situationen (z.B. Menschenmengen) nicht mehr aufzusuchen, die Vermeidung sie gleichzeitig anfälliger für erneute Panikattacken macht. Oft erleben sie die heftigen Angstattacken wie aus heiterem Himmel, was das Gefühl der Wehrlosigkeit verstärkt.
Das Gute: Angststörungen sind gut behandelbar. Häufig gelingt es, die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu verbessern.
Die teilstationäre Behandlung könnte für Sie der richtige Weg sein. In der Klinik ist die Intensität der Therapie deutlich höher als im ambulanten Bereich. Und: je höher die Therapiedichte, desto besser die Erfolgschancen.
Unter unserem Motto „Mittendrin im Leben“ sorgen wir dafür, dass Sie Ihre neuen Erfahrungen in Ihrem Lebensfeld umsetzen können. Wir wollen Sie unterstützen, stärker als die Angst zu sein.
